Kürbis auf dem Balkon

Einer der beliebtesten ist der Hokkaido-Kürbis. Er schmeckt lecker, süsslich, nussig und muss vor der Verarbeitung nicht geschält, nur gewaschen werden. Die leuchtend orange Früchte sind dekorativ, die (gut lenkbaren) schnellwachsenden Ranken, sind auch als Sichtschutz gut einsetzbar. 
Der Kürbis ist ein absoluter Starkzehrer, benötigt einen grossen Kübel, reichlich Kompost und ggf. Nachdüngung über das Jahr (bspw. mit verrotettem Pferdemist, Hornspänen, etc. siehe auch Label Dünger). Auch eine gute und regelmässige Wasserversorgung muss gewährleistet sein. Die vielen grossen hellgrünen Blätter welken sonst im Sommer. Beim abendlichen Giessen richten sie sich wieder auf.


Im Garten angebaut, bildet der Kürbis unter jedem Blattpaar bei Erdkontakt ein Wurzelpaar, über welches er zusätzliche Nährstoffe erschiesst. Kreative Balkongärtner können über ein By-pass-verfahren nachdenken. Aber auch aus jenen weiteren Kübeln wird der Kürbis maximal Nährstoffe ziehen, die den sonst im Kübel befindlichen Pflanzen fehlen. 
Grosse Früchte sollten gestützt, insbesondere sollten aussen am Balkon wachsende Früchte angebunden werden. Ein ausgedientes Obstnetz ist dabei hilfreich.
Die Frucht ist reif, wenn der Kürbis eine kräftige Farbe hat, der Strunk verholzt ist und beim Anklopfen ein hohles Geräusch ertönt.
Pflanze und Früchte sind absolut frostempfindlich. Auch leichter Frost zerstört die Ernte. Die Früchte müssen rechtzeitig nach drinnen geholt werden und sind bei Zimmertemparatur gut lagerbar (teils bis nach Weihnachten.)