Basilikum

Ocimum basilicum gibt es in mehreren Farben und Formen. Kleinblättrig-buschig und großblättrig, grün oder rot. Auch gibt es unterschiedliche Aromen wie zum Beispiel die Namen Zitronen- basilikum oder Zimtbasilikum verraten.
Basilikum ist nicht winterhart und wird im Frühling ausgesät. Als Lichkeimer, gedeihen die Samen am besten, wenn sie nur auf die Erde gelegt und besprüht werden. Mit einem Glasdeckel oder Plastikfolie abdecken, damit die Samen während der Keimung nicht austrocknen.
Basilikum steht gern in der Sonne oder im Halbschatten und benötigt - im Gegensatz zu anderen Kräutern - relativ viel Wasser. Staunässe sollte vermieden werden. Wenn der Topf einmal richtig ausgetrocknet ist, kann man diesen für ein paar Stunden in einen Eimer Wasser stellen. Die Erde erhält dann ihre Saugfähigkeit zurück.
Wenn die Blätter geschickt geerntet werden (immer die untersten), lebt eine Pflanze reativ lange. Aus den Blättern kann Tee zubereitet werden. Wenn Basilikum in die Blüte geht, sollten keine Blätter mehr geerntet werden, da die Energie für die Samenbildung benötigt wird und die Blätter dann bitter schmecken können. Die Blütenstände mit Samen kann man an der Pflanze trocknen lassen, oder sie abschneiden wenn sie gelb werden. Offen in einer Papiertüte aufbewahren und nach dem vollständigen Trocknen oder auch erst vor der Aussaat die Samen aus den Blütenkränzchen "herausbröseln".