Pfefferminze

Mentha piperita, die Kulturform der Minze, wird schätzungsweise seit dem Ende des 18 Jh. in Europa angebaut und kommt aus England. Sie hat kleine lila Blüten, auf welche Insekten im wahrsten Sinne "fliegen". Die verschiedenen Formen der Minze sind winterhart und breiten sich im Boden oder in ihrem Pflanzgefäß über Wurzelausläufer sehr stark aus. "Einzelhaltung" ist daher empfehlenswert.
Pfefferminze-Ernte
Die Blätter und Stängel enthalten ätherische Öle, z.B. Pfefferminzöl, welches wiederum das charackteristische Menthol enthält. Minzblätter verleihen Salat einen frischen Geschmack. Für die Teezubereitung eignen sich die frischen oder getrockneten oberirdischen Teile der Pflanze, wobei die Stängel je nach Sorte einen bitteren Beigeschmack erzeugen können. Die Trocknung erfolgt, indem man Sträusse schneidet und sie umgekehrt aufhängt. Nach der vollständigen Trocknung können die Blätter abgestreift und in einer Teedose aufbewahrt werden. Pfefferminztee soll Magen-Darm-Beschwerden und Blähungen lindern.

Aus frischen Minzblättern lässt sich aromatischer Tee herstellen.
Die Vermehrung ist einfach. Man schneidet 15cm Triebspitzen ab und stellt sie ins Wasser. Alternativ kann man Wurzelstücke ausgraben und eintopfen. Setzlinge sind während der Vegetationszeit über die Kontaktadresse von Netzwerk Balkongarten (in Basel) jeder Zeit erhältlich.