Aussaat von Radieschen

Sprossenhaus, das mit Küchenrolle und Erde bestückt wurde. Die Radieschensamen wurden locker verteilt und leicht mit dem Finger "eingerührt". Generell sollten Samen nicht mit mehr Erde bedeckt werden, als sie selbst groß sind. Danach wurde die Erde gut befeuchtet. Sie sollte wie ein vollgesoger Schamm sein, jedoch nicht nass. Überschüssiges Wasser muss abfließen können. Ideal ist ein Sprossenhaus mit löcherigen Schalen, eine Frischkäsebox (mit durchsichtigem Deckel) o.ä. tut es aber genauso gut.
Durch die hohe Luftfeuchtigkeit, keimen die Pflanzen sehr schnell, Rucola und Radieschen binnen 4 Tagen, andere Pflanzen wie Tomaten benötigen bis zu zwei Wochen, manche Samen sogar noch länger. Der Deckel sorgt dafür, dass die Erde nicht austrocknet, was für einen Keimling tödich wäre. Die Anzucht sollte täglich für eine Stunde belüftet werden (Deckel runternehmen) damit sich kein Schimmel bildet.
Bereits nach 4 Tagen sind die Radieschen gekeimt. Die Radieschen zeigen feine (Haar-) Wurzeln, die nicht mit Schimmel verwechselt werden sollten. Radieschen und Rucola können bereits jetzt nach draußen, wenn man auch Radieschen bei Nachtfrost abdecken sollte.
Radieschen fühlen sich bei unter 15 Grad am wohlsten. Mit einem Teelöffel können sie vorsichtig aus der Pflanzschale gehoben werden. Sie sollten an einem wolkigen Tag nach draussen gebracht werden, damit die Keimblättchen nicht von der Sonne verbrannt werden.
Mit der Rückseite des Löffels eine Mulde in den Boden drücken, die Pflanzen andrücken, damit sie einen guten Halt bekommen. Vorsichtig mit einem Sprüher angießen.
Schaschlik-Spieße können helfen, Vögel fernzuhalten. Diese werden von freiliegeneden Erdflächen magisch angezogen. Ggf. eine leichte Schale darüberlegen. Diese kann auch bei Nachtfrösten direkt über die Radieschen gelegt werden. Wer in Töpfen gepflanzt hat, kann diese bei Nachtfrost natürlich einfach reinholen :-)
Gutes Gelingen!!